Von der Brotzeitbox ins Beet

Im Rahmen des Öko Kids Projekt haben die Kinder der Waldgruppe Perlbergzwergerl Kerne aus ihrer Brotzeitbox zum Keimen gebracht. Sie experimentierten mit verschiedenem Obst sowie Gemüsekernen und eigneten sich Wissen zu dem Thema an. Sie befüllten für die selbst vorgezogenen Keimlinge ein Hochbeet und entdeckten dabei die verschiedenen Arten des Bodens. Auch Kleintiere, die für das Beet und die Pflanzen wichtig sind wie z.B. Regenwürmer wurden entdeckt und kennengelernt. Mit großer Begeisterung gruben die Kinder Erde um und beobachten gespannt die Veränderung ihrer Pflanzen. Neben dem gemeinsamen Arbeiten standen vor allem Freude, Teamgeist und das bewusste Erleben der Natur im Mittelpunkt. Beim Pflegen der Pflanzen wurde ihnen auch bewusst wie wichtig das Wasser für die Natur ist. Mit Hilfe eines Regenmessers dokumentieren die Kinder nun genau, wieviel es geregnet hat und welche Menge Wasser ihre Pflanzen zum Wachsen brauchen. Die Kinder freuen sich darauf ihre Pflanzen zu beobachten und hoffen auf eine reiche Ernte. Das Pflanzprojekt war für alle eine schöne Erfahrung und wird den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. 

Aus Klein wird Groß

Die Kinder der Waldgruppe zeigten großes Interesse für das Thema Fotografie. Sie stellten viele Fragen und wollten herausfinden wie eine Kamera funktioniert und wie ein Bild entsteht.

Vor allem selbst Fotos machen interessierte die Kinder.

Da wir am Forscher Projekt „MINT“ teilnehmen, entschieden sie sich, Fotografie als ihr Projektthema zu wählen. Sie beschäftigten sich intensiv mit der Technik und dem Zubehör einer Kamera. Sie begeisterten sich für das starke Vergrößern von Gegenständen und intensivierten dies mit Hilfe eines Mikroskops.

Als Höhepunkt des Projektes besuchte uns Tanja Bachmeier (Fotografin) in der Waldgruppe. Sie zeigte uns u.a. ihre Ausrüstung und wie Bilder am Computer bearbeitet werden. Mit ihren verschiedenen Objektiven brachte sie die Kinder zum Staunen. Tanja vergrößerte auf Wunsch der Kinder einen Apfelkern, sodass auch kleinste Strukturen und Furchen sichtbar wurden.

Am Ende waren sich alle einig: Dieses Projekt hat nicht nur Spaß gemacht, sondern hat den Kindern eine neue Welt entdecken lassen.

Wasser-Eiskünstler

Passend zur kalten Jahreszeit haben wir Wasser gefrieren lassen. In versch. Formen wurde etwas Wasser, sowie Farbe und verschiedenes Material gefüllt. Diese haben wir bis zum nächsten Tag draußen stehen gelassen. Wir stellten fest, dass das Wasser gefroren ist und die Farbe hatte das Wasser gefärbt und ist ebenfalls gefroren. Manche Formen konnte man mit Hilfe der eingefüllten Materialien "schweben" lassen (angefrorene Schnur).  Einzelne gefrorene Teile haben wir zum Teil in die Sonne gestellt oder mit ins Zimmer genommen und beobachtet, wie sich das Wasser verändert. Wir konnten erkennen in der Sonne schmilzt das Eis langsamer, als im Zimmer. Über Nach war alles, was draußen stand dann wieder fest gefroren.

Die Dinosaurier ziehen ein

In der Schmetterlingsgruppe konnten die Kinder gemeinsam ein Motiv für den Geburtstagskalender wählen. So entschieden sie sich für Dinosaurier und diese Idee wurde umgesetzt. Auch bei der Wahl der Fensterdekoration fiel die Wahl auf Dinosaurier. Um dieses Thema weiter zu vertiefen wurden Spiel-Dinosaurier ins tägliche Spiel integriert und passende Bücher zu diesem Thema vorgestellt um den Wissensdurst der Kinder zu stillen. 

Lustige Drachen

Die Kindergartenkinder zeigten großes Interesse am Thema „Herbst“. In einer gemeinsamen Kinderkonferenz fanden wir heraus, dass sie mit Herbst vor allem das Drachen steigen lassen verbinden. Zu diesem Thema durfte jeder der wollte seinen eigenen Drachen malen und seiner Phantasie dabei freien Lauf lassen. Mit Naturmaterialien wurden verschiedene Drachenformen nachgelegt. In einer herbstlichen Klanggeschichte ließen die Kinder den Drachen mit Instrumenten begleitet in den Himmel steigen. Aus verschiedenen Papieren und Schnüren wurden Drachen gebastelt und ausprobiert ob diese durch die Lüfte fliegen konnten. 

Matschküche

Die Kinder der Waldgruppe freuten sich riesig, als wir ihnen zu Beginn des KiTa-Jahres mitteilten, dass ihr Wunsch nach einer Matschküche auf dem Waldgelände bald in Erfüllung gehen wird. Sie hatten viele Ideen zur Gestaltung und Umsetzung im Kopf, weshalb wir in einer Kinderkonferenz besprochen haben, was für sie am Wichtigsten bei ihrer Küche ist.

Als nächsten Schritt wurden von den Kindern Baupläne angefertigt, auch hier konnte nochmals jedes Kind seine wichtigsten Dinge und Ideen aufzeichnen. Aus Kartons und Pappröhren wurde gemeinsam eine Küche gebaut um sich diese besser vorstellen zu können. Der Bereich an dem gebaut werden soll, wurde von den Kinder ausgemessen und der Boden von Ästen und Steinen befreit. 

Leider ist das Gelände, des gewünschten Küchenplatzes zu abschüssig. Von daher hatten die Kinder eine neue Herausforderung zu bewältigen, sie mussten sich einen neuen Platz für ihre Matschküche aussuchen. Zwei geeignete Flächen wurden vom pädagogischen Personal vorgeschlagen, dort bauten wir provisorisch mit den Kindern eine Matschküche. In der Kinderkonferenz wählten dann die Kinder, nachdem sie die Vor- und Nachteile der beiden Plätze ab gewägt hatten, den nun festen Platz für ihre gewünschte Matschküche.

Eingangsfenster

Gemeinsam haben wir überlegt, wie wir das große Fenster neben der Eingangstüre dekorieren könnten. Schnell war klar, wir sind die "Raupen- und Bienenkinder", deshalb müssen Bienen und eine große Raupe ans Fenster. Jedes Bienenkind und ein paar Raupenkinder schnitten "einen Bauch der Raupe" und die Füße aus. Diese durften sie gemeinsam mit dem Personal am Fenster ankleben. Durch das anbringen der einzelnen Bäuche wurde die Raupe immer größer. Die Bienen schnitten die Kinder zusammen mit dem Personal aus. Die Bienenstreifen wurden von den Kindern selbstständig ausgeschnitten und auf die Bienenkörper geklebt. Anschließend flogen die Bienen zur Raupe ans Fenster. Mit Farbe und Pinsel wurde das Gras bei der Raupe gemalt. Passend zur Herbstzeit haben die Kinder zwei große Drachen gestaltet und ebenfalls ans Fenster geklebt. Nun kann jeder beim Reinkommen sehen, welche Gruppen hier "hausen".


Stapeltürme

Wir beobachteten im Laufe der Spielzeit, dass die Bienenkinder gerne mit verschieden Materialien Türme bauen. Von daher haben wir uns überlegt, mit was man gut bauen kann. Im Kreativzimmer fanden wir stabile Papprollen mit diese haben die Kinder sofort zum Bauen begonnen. Damit die Türme hielten und die Kinder die Papprollen besser stapeln konnten, haben wir ihnen "Bierfuizl" bereitgestellt. Im Laufe der Zeit haben wir mit den Kindern festgestellt, dass sie bunt viel schönen und noch interessanter wären. So haben die Kinder, immer in kleinen Gruppen, die Rollen in verschiedenen Farben angepinselt. Nun macht das Türme bauen so richtig Spaß und neben dem Zählen der Rollen, lernen die Kinder auch die Farben kennen.